Ortsgeschichte zum Anschauen und Anhören, direkt vor Ort
Der Zeitreise-Rundgang ist ein digitaler Ortsrundgang fürs Handy. An jeder Station liegt ein altes Foto über der heutigen Ansicht, Zeitzeugen erzählen ihre Erinnerungen, und alles lässt sich auch mitlesen. Kleine QR-Schilder an den Gebäuden führen zur passenden Station, und Menschen aus dem Ort können eigene Fotos und Geschichten beitragen.
Gedacht ist das für Heimatvereine, Kirchengemeinden, Traditionsvereine und Umweltgruppen im Rheinischen Revier. Diese Seite ist ein Konzeptentwurf und zeigt, wie so ein Rundgang aussehen könnte.
Ein ausgedachtes Beispiel: Ein Samstagnachmittag vor der alten Schule. Eine Frau hält ihr Handy an das kleine Schild neben der Tür, und auf dem Bildschirm erscheint der Schulhof von früher. Dann erzählt eine Nachbarin, wie sie hier selbst in die erste Klasse gegangen ist.
Früher und heute an derselben Stelle
An jeder Station liegt ein altes Foto über der heutigen Ansicht. Wer den Regler bewegt, sieht, was geblieben ist und was sich verändert hat. Sie können es hier ausprobieren.
FrüherBeispiel
HeuteBeispiel
Die alten Aufnahmen kommen aus dem Vereinsarchiv, der Pfarrchronik oder aus Familienalben. Das heutige Foto wird vom selben Standpunkt aus neu aufgenommen, damit der Vergleich genau passt.
Bildrechte und das Einverständnis der Menschen auf den Fotos klären wir vor der Veröffentlichung.
So sieht der Rundgang auf dem Handy aus
Die Bilder sind Entwürfe, die Knöpfe darin funktionieren noch nicht. Farben, Schrift und Aufbau richten wir an Ihrem Verein aus.
Eine Station
Oben das Foto, umschaltbar zwischen früher und heute. Darunter eine Stimme aus dem Ort, zum Beispiel aus einem Erzählcafé. Der Text zum Mitlesen steht direkt darunter, damit die Erinnerung auch ohne Ton ankommt.
Die Kirche auf dem Foto ist ein Beispielbild von Pexels und steht nicht in Ihrem Ort.
Was hinter einer Station steckt
Auf dem Handy sieht eine Station einfach aus. Damit sie so wirkt, braucht es viele Handgriffe, die wir gemeinsam erledigen:
- Altes Foto suchen im Vereinsarchiv, in der Pfarrchronik und in Familienalben.
- Rechte klären: Wer hat das Foto gemacht, wer ist darauf zu sehen, darf es gezeigt werden?
- Heute nachfotografieren, vom selben Standpunkt aus, damit der Vergleich passt.
- Zeitzeugen aufnehmen, in Ruhe und mit gutem Mikrofon.
- Aufnahme schneiden, auf das Wesentliche kürzen und gut verständlich machen.
- Text schreiben, kurz, lebendig und zum Mitlesen.
- Übersetzen für Gäste, auf Englisch und Niederländisch.
- Schild herstellen und anbringen, wetterfest, mit QR-Code und in Absprache mit den Eigentümern.
Was noch dazukommen kann
Die folgenden Punkte sind Ideen und noch keine fertigen Bausteine. Welche davon Ihr Rundgang bekommt, besprechen wir gemeinsam und arbeiten sie im Projekt zusammen aus.
Eine Station zum Strukturwandel
Wo Tagebaue enden, entsteht neue Landschaft. Eine eigene Station kann zeigen, wie Menschen im Ort diesen Wandel erlebt haben, mit Stimmen von früheren Beschäftigten und Anwohnern.
Ein Aufruf: Ihre Fotos und Geschichten
Viele alte Fotos und Geschichten liegen noch in Schubladen. Ein Aufruf holt sie heraus: an einem gemeinsamen Abend im Vereinsheim oder Pfarrheim, an dem Fotos vor Ort eingescannt werden, und über ein einfaches Formular im Rundgang, mit dem man ein Foto hochlädt und dazuschreibt, wer oder was zu sehen ist.
Angebot für Schulklassen
Klassen erkunden den Ort mit Aufgaben am Handy und auf Papier: das älteste Haus finden, jemanden nach früher fragen, zeichnen, was es heute nicht mehr gibt. Das stimmen wir mit einer Schule vor Ort ab.
Rätsel-Rallye für Familien
An jeder Station eine Frage, zum Beispiel: Welches Tier sitzt auf der Wetterfahne? Aus den Antworten ergibt sich ein Lösungswort, und im Vereinsheim wartet ein kleiner Preis.
Eine kleine Ausstellung
Aufsteller mit ausgewählten Bildern und QR-Codes, die nacheinander im Pfarrheim, in der Schule oder im Vereinsheim stehen können.
Für alle gut nutzbar
Vorlesen, große Schrift und klare Kontraste. Dazu Hinweise, wo Stufen sind und welche Wege mit Rollator oder Rollstuhl gut gehen. Leichte Sprache wäre eine mögliche Ergänzung.
Und Ihre Idee? Vielleicht gehört zu Ihrem Ort eine Prozession, ein Brauch, eine alte Grube oder ein Lied. Erzählen Sie mir davon, die Adresse steht unten bei Kontakt.
Wie sich der Rundgang bezahlen lässt
Für solche Vorhaben gibt es Fördertöpfe von Land, Stiftungen und Region, die einen großen Teil der Kosten übernehmen können. Ich suche den passenden heraus und helfe Ihnen kostenlos beim Antrag. Beauftragen würden Sie mich erst, wenn die Finanzierung steht.
- Land: Programme, die Heimat, Ehrenamt oder den Wandel in der Region unterstützen können.
- Stiftungen, die Kultur, Geschichte und Gemeinschaft vor Ort fördern.
- Region: Mittel, die für Projekte in den Orten gedacht sind.
So läuft es ab
Idee besprechen
Sie erzählen, was Ihren Ort ausmacht, und ich zeige, was möglich ist. Das kostet nichts.
Förderung finden
Ich suche den Fördertopf, der zu Ihrer Organisation und Ihrer Idee passt. Auch das kostet nichts.
Antrag gemeinsam stellen
Ich helfe beim Text und bei der Planung, ebenfalls kostenlos.
Nach der Zusage bauen
Erst jetzt beauftragen Sie mich. Wir sammeln Fotos und Stimmen und bauen den Rundgang.
Übergabe
Die Schilder hängen, der Rundgang ist im Internet, und Ihr Ort kann losgehen.
Nach der Übergabe
Was Betrieb und Pflege nach der Übergabe kosten, steht vorher im Angebot, damit Sie es von Anfang an einplanen können.
Zwei Paketgrößen
Beide Pakete sind ein Entwurf. Was genau hineinkommt, legen wir gemeinsam fest, passend zu Ihrem Ort und zur Förderung. Der Preis richtet sich nach dem Umfang. Vor dem Antrag bekommen Sie ein schriftliches Angebot.
| Leistung | Kompakt | Umfassend |
|---|---|---|
| Umfang des Rundgangs | Ortskern | ganzer Ort |
| Fotos von früher und heute im Vergleich | ja | ja |
| Erinnerungen von Zeitzeugen zum Anhören und Mitlesen | ja | ja |
| Karte mit Route | ja | ja |
| QR-Schilder an den Gebäuden | ja | ja |
| Ein Abend zum Sammeln von Fotos und Geschichten | ja | ja |
| Alles zum Anhören, für den ganzen Rundgang | nicht enthalten | ja |
| Angebot für Schulklassen | nicht enthalten | ja |
| Dreisprachig: Deutsch, Englisch, Niederländisch | nicht enthalten | ja |
| Ausstellungstafeln | nicht enthalten | ja |
Leistungsumfang wird gemeinsam festgelegt.
Beauftragen würden Sie mich erst, wenn die Finanzierung steht. Das erste Gespräch und die Hilfe beim Antrag kosten Sie nichts: Wir sprechen über Ihren Ort und Ihre Idee, ich suche die passende Förderung heraus und helfe beim Text und bei der Planung.
Über mich und Kontakt
Ich bin Timon Rochholz, Webdesigner aus Aachen. Ich arbeite als Ein-Mann-Betrieb, ohne Callcenter und ohne Zwischenhändler.
Sie brauchen keine Technik-Kenntnisse. Sie erzählen mir, was Ihren Ort ausmacht, den Rest übernehme ich.
Wenn Sie Fragen haben oder eine Idee für Ihren Ort, schreiben Sie mir: timon@timon-rochholz.de
Timon Rochholz, Timon Rochholz Webdesign, Aachen